Spendenaufruf 199 101

Vielen Dank für Ihre Spenden!

Unsere erstgelieferte „Groß-Diesellokomotive“ V10C 199 101-7 ist nun mittlerweile über ein halbes Jahrhundert alt und wir möchten, dass sie wieder durch die Wuhlheide fährt. Leider überstiegen die Kosten für die Aufarbeitung unsere finanziellen Möglichkeiten, weshalb wir einen Spendenaufruf startet und Sie damit um Unterstützung baten.


Foto: Volker Emersleben

Durch die vielen Spenden sind nun mittlerweile mehr als 25.000 € zusammenkommen. Bei so viel Unterstützung durch Sie bleibt uns nur zu sagen: Vielen Dank an die großzügigen Spender!

Eine Auflistung von allen Spendern, welche namentlich genannt werden wollten und eine Summe von mehr als 50 € gespendet haben, finden Sie ein Stück weiter unten auf dieser Seite.

Wissenswertes über diese Lok erfahren Sie unter der Rubrik "Geschichte der 199 101-7" weiter unten.

Wir bedanken uns...

... für die geleistete Spende bei:

Jens Klischies, Eichwalde

Nicola Gadow, Berlin

Thomas Gragert, Hamburg

Jörg Pfeiffer, Berlin

Michael Goetze, Berlin

Simon Schulz, Berlin

Jens Wicklein, Berlin

Marco Neise, Berlin

Solveig und Axel Müller, Erftstadt

Michael Schueller, Berlin

Ernst und Ute Hornig, Berlin

Dan Bretschneider

Brita Schelker

Stefan Mayer, Kiel

Bernd Klopsteg, Berlin

Erika Wolf, Berlin

Philipp Mützel

Axel Tischler, Berlin

Alexander Bauer, Dresden

Berliner Sparkasse

Frank Grzegorczyk und Simone Tietz, Berlin

Christiane und Lutz Schäfer, Berlin

Sabine Scheel, Berlin

Katja Pollack, Schweiz

Ralf Brauner, Berlin

Harro Pridoehl und Kirshner, Berlin

Christian Prentki, Mosbach

Ute Hornig, Ernst Hornig und Leon Hornig

Liselotte Wichelhaus, Bortlingen

Peter Krüger, Schulzendorf

Frank und Gabrielle Ulrich, Berlin

Thomas Hückstädt, Schöneiche

Mario Knoop, Berlin

Helmut und Roswitha Zimon, Berlin

Tom Schubart

Bernhard Wolf, Bocholt

Michael Klee, Berlin

Guido Kueter, Berlin

Christel Schmidt

Erika und Reinhard Wolf, Berlin

Helma Lehmann, Berlin

Hans-Peter Schauss, Potsdam

Axel Schwipps und Bettina Rohlapp-Schwipps, Berlin

Carsten Diem und Katia Petra Diem, Berlin

Gottfried Hartmann, Berlin

Dirk Kuehn

Reiner Schienle, Mannheim

Heike Kewitz, Berlin

Margitta Fleischmann

Martin Otto, Juterbog

Ulf Autrum, Berlin

Torsten Gentsch, Berlin

Mechthild Schubart, Berlin

Joachim Eickworth, Berlin

Siemens Mobility GmbH

Uwe und Bärbel Brauer, Berlin

Jan Methling, Kühlungsborn

Joachim und Marlis Uhlig, Grosposna

HandsforEvents GmbH & Co. KG, Berlin

Ralph Thieme, Glückstadt

Familie Mruk, Berlin

Erika und Reinhard Wolf, Berlin

Carola Rädisch, Berlin

Aleksandr Leontev, Berlin

Carola Haupt, Berlin

Lutz und Antje  Pache, Berlin

Martin Roth, Berlin

Marten Hofmann, Berlin

Paul Guhse, Berlin

Ingo Hoffmann, Berlin

Christian Much, Berlin

 

Geschichte der Diesellok 199 101-7

Kurz etwas zur Geschichte der 199 101-7: im Dezember 1969 im Babelsberger Werk des „Lokomotivbau Karl Marx“ fertiggestellt, wurde sie nach der damals noch bestehenden Winterfahrpause in der Wuhlheide im März 1970 durch die Bahnaufsicht abgenommen und der Pioniereisenbahn als Lok „5“ dem Betrieb übergeben. Somit feiert die Lokomotive in 2020 ihr 50jähriges Jubiläum bei unserer kleinen Bahn.


Foto: Slg. Jens Klischies

Sie entstammt der Baureihe „V10C“ und stellt die größte und leistungsstärkste Type mit 600 mm Spurweite aus dem Babelsberger Schmalspurtypen-Programm dar. Ihr Einsatz war aufgrund der durch die Anlieferung größerer Personenwagen gestiegenen Zuggewichte erforderlich geworden. Speziell für die Pioniereisenbahn erhielt sie eine modifizierte Beleuchtungsanlage und eine Druckluftbremse. Diese waren bei den überwiegend für Industriebetriebe gelieferten Serienmaschinen nicht verbaut. Angetrieben wird die heutige 199 101-7 durch einen luftgekühlten Sechs-Zylinder Reihendieselmotor aus Schönebecker Produktion mit einer Leistung von 100 PS (ca. 73,5 kW). Die Kraft wird durch ein mechanisches Vier-Ganggetriebe mit nachgeschalteten Wendegetriebe und eine unter dem Führerhaus angeordnete Blindwelle durch Kuppelstangen auf die drei Achsen übertragen und verleiht der Lokomotive eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h.


Foto: Klaus Jünemann

Bis zum Sommer 1998 leistete die 199 101-7 treue Dienste auf den schmalen Gleisen in der Wuhlheide. In dieser Zeit wurde ihr Aufbau vom ursprünglichen blau in orange umlackiert, sie erhielt zeitweilig eine nicht sehr befriedigende Führerhausheizung sowie weitere technisch-funktionale Anpassungen. Mehr als 150 jugendliche Pionier- und Parkeisenbahner erwarben auf ihr die grundsätzlichen Fähigkeiten eines Lokomotivführers.

Danach wurde sie aufgrund dortigen Fahrzeugmangels an die Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth (DKBM), einem der Mitgesellschafter der BPE gGmbH, verliehen. In Mühlenstroth wurde sie im Frühjahr 2003 nochmals umlackiert und präsentiert sich seitdem in einem hellen Rot. Im Mai 2015 gelangte die Lokomotive zurück in die Wuhlheide und wurde wegen abgelaufener Fristen im „Ahrensfelder Schuppen“ betriebsunfähig abgestellt.


Foto: Florian Rauh

Um bei außerplanmäßigen, länger dauernden Wartungsarbeiten an den anderen Lokomotiven der BPE nicht in Schwierigkeiten bei der Lokgestellung für den laufenden Betrieb zu kommen, entschloss sich die Geschäftsführung der BPE die 199 101-7 einer kompletten Hauptuntersuchung aller Baugruppen zu unterziehen. Zu diesem Zwecke wurde die Maschine im November 2019 zur Firma „BMS“ im sächsischen Ostritz transportiert.

Nach erfolgter Aufnahme des Arbeitsumfanges stellte sich der Allgemeinzustand der Lokomotive schlechter als erhofft dar. Neben einer generellen Überholung von Aufbau, Fahrwerk und Rahmen müssen auch weitere Großbauteile wie Motor, Getriebe sowie die komplette Blindwellenbaugruppe aufgearbeitet werden. Um den gesetzlichen Vorschriften zu entsprechen müssen ebenfalls die gesamte Luftaufbereitungs- und die Bremsanlage erneuert werden.

Und nun kommen Sie ins Spiel! Die entstehenden Kosten für die Hauptuntersuchung der 199 101-7 übertreffen die von der BPE eingeplante Summe bei weitem. Damit die Lokomotive bald wieder in der Wuhlheide zum Einsatz kommen kann, benötigen wir jetzt Ihre Unterstützung.

So können Sie uns helfen:

 

Nutzen Sie unser Spendenkonto für Ihre Diesellokspende: DE 34 1005 0000 1069 0694 22. Geben Sie als Verwendungszweck ihren Name und Anschrift sowie "Diesellok 199 101" an.

Jeder gespendete Cent hilft uns die Diesellok 199 101 wieder aufarbeiten zu lassen und in Betrieb zu nehmen.

Die Spender werden auf dieser Seite unabhängig von der Höhe der Spende genannt. Wenn Sie nicht genannt werden möchten, vermerken Sie dies bitte auf Ihrer Überweisung.

Die BPE (Berliner Parkeisenbahn gGmbH) fördert im Sinne von § 52 Abs. 2 Satz 1 der Abgabenordnung (AO) die Jugendhilfe und die Bildung. Wir sind somit berechtigt, für Spenden, die uns zur Verwendung für diese Zwecke zugewendet werden, Zuwendungsbestätigungen nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck (§ 50 Abs. 1 Einkommensteuer-Durchführungsverordnung (EStDV) auszustellen. Bitte vermerken Sie Ihre Anschrift im Spendenformular. Sie erhalten dann eine Spendenbescheinigung.